„Ich habe gelernt mehr auf mich und meine Bedürfnisse zu achten und in Stresssituationen auf meinen Körper und meine Gesundheit zu achten.“

Was ist Resilienz?

Resilienz – Innere Stärke oder das
Immunsystem der Seele.

In der Psychologie bezeichnet Resilienz die psychische Widerstandskraft und beschreibt die Fähigkeit, erfolgreich mit kritischen
Lebensereignissen umzugehen. Resilienz ist nicht angeboren, jedoch kann sie gezielt gefördert und trainiert werden.

Wie?

Dies geschieht durch den Rückgriff auf persönliche sowie sozialvermittelte Ressourcen, um die Krise letztlich als Anlass zur persönlichen Entwicklung zu nutzen.

Resilienz zeigt Wirkung!

Die amerikanische Entwicklungspsychologin Emmy Werner hat über 40 Jahre lang (sechs Erhebungszeitpunkte) 698 Kinder (geboren 1955) auf Kauai (Hawaii) untersucht. Zwei Drittel der Kinder wuchsen in stabilen Verhältnissen auf und wurden als low risk Kinder klassifiziert. Ein Drittel der Stichprobe wurde als high risk Kinder klassifiziert, da auf sie vier oder mehr Risikofaktoren (z.B. pränataler Stress, chronische Armut, elterliche Psychopathologie etc.) zutrafen. Trotz der biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken absolvierte ein Drittel der high risk Kinder die Schule erfolgreich und wuchs zu kompetenten, zufriedenen und fürsorglichen Erwachsenen heran. Diese Kinder gelten als resilient. Werner beschäftigte sich weiterhin mit den Merkmalen dieser resilienten Kinder und legte so den Grundstein die Resilienzforschung.

– Landmark Study Hawaii (Werner et al., 2011)

Optimismus,
Flexibilität,
Empathie,
Stärkung,