SAARBRÜCKEN: Schulung zum Thema kindliche Spielentwicklung

Welche spielerische Entwicklung durchlebt ein Kind und was sollte es in welcher Phase können? Beim ZeitSchenker-Treffen in Saarbrücken erklärte Moderatorin und Kinder-Physiotherapeutin Reindara Eils mit Hilfe ihrer Handpuppe „Lucy“ die Phänomene in den ersten 18 Monaten eines jungen Lebens.

ZS Schulung Saarland 2Saarbrücken. In regelmäßigen Abständen veranstaltet das Saarländer Nest für die aktiven ZeitSchenker Infoveranstaltungen zu Besonderheiten im Umgang mit Kindern. Am 4. Mai informierte Reinarda Eils, Moderatorin und Kinder-Physiotherapeutin, 19 anwesende ZeitSchenker über die Spielentwicklung beim Kind. Ihr zur Seite stand Handpuppe Lucy, die mit Schelm und Witz die einzelnen Phasen anschaulich verdeutlichte: Ein (gesundes) Kind spielt und erkennt seine Umwelt ab dem 3. Monat, ab dem 6. Monat steckt es seine Hände spielerisch in den Mund, greift über die Körpermitte und kann Bezugspersonen erkennen. Nun ahmt es auch Grimassen nach. Am Ende des 9. Monats öffnet es die Hände, lässt Gegenstände herunterfallen, zieht sich etwas vom Kopf (wie Mütze oder Tuch), spielt und tastet unterschiedliche Materialien und freut sich an selbst erzeugten Tönen durch Quietschen oder Schlagen auf Töpfe. Nun blättert es auch schon Bücher um. Am Ende des 18. Monats kann es krabbeln oder laufen, mit Bällen werfen und Gegenstände aus- und einräumen. Das Kind schiebt Autos hin und her, kritzelt auf Papier und macht „Winke Winke“.

„Die Schulung von Reinards Eils war sehr anschaulich und zeigte uns die verschiedenen Spiel-Entwicklungsstufen des Kindes“, so Dagmar Munkelt, Teamleitung Saarland. „Wir möchten mit diesem Angebot den FamilienPaten Handwerkszeug für ihre Arbeit in den Familien mitgeben und ihr Wissen fördern.“

2016-10-24T19:56:47+00:00